Verschiedenes » Impfungen

  Erstimpfung Nachimpfung
Katzenschnupfen 8. Woche 12. Woche
Katzenseuche 8. Woche 12. Woche
Leukose 12. Woche 16. Woche
Tollwut 12. Woche nicht erforderlich
FIP ab 16. Woche 3-4 Wochen später

Grundimmunisierung:
Eine Grundimmunisierung besteht aus 2 Teilimpfungen im Abstand von 3-4 Wochen und einer weiteren maximal 12 Monate später. Sie hat zum Ziel im Körper eine Art Gedächtnis hervorzurufen, das für einen Zeitraum von etwa einem Jahr anhält. Auffrischungsimpfungen sollten daher maximal 14 Monate später stattfinden, da dieser Effekt sonst verloren gehen kann und eine erneute Grundimmunisierung nötig ist.

  regelmäßige Wiederholungsimpfung
Katzenschnupfen 12 Monate
Katzenseuche 12 Monate
Leukose 12 Monate
Tollwut je nach Impfstoff
FIP 12 Monate

Wiederholungsimpfungen
Nach der vollständigen Grundimmunisierung erfolgt alle 12 Monate später eine Wiederholungsimpfung. Bei der Tollwut gibt es bereits Impfstoffe, die erst nach 3-4 Jahren nachgeimpft werden müssen. Einige Länder verlangen bei der Einreise jedoch einen sehr hohen Tollwut-Titer (Nachweis durch Bluttest), der nur durch eine Impfung, die nicht weiter als 12 Monate zurück liegt, erreicht werden kann. Wenn aber nicht unbedingt eine jährliche Impfung gefordert wird (Auslandsreise, Ausstellungsbesuche,...) ist die Nachimpfung nach 3 Jahren ausreichend.




Verschiedenes » Krankheiten

Katzenschnupfen
Katzenschnupfen ist eine durch verschiedene Erreger hervorgerufene Atemwegserkrankung. Typisch ist der eitrige Augen- bzw. Nasenausfluss. Die Tiere niesen und husten. Sie fressen nicht, entweder durch Fieber oder aber auch durch Geschwüre, die sich auf der Zunge entwickeln können. Um dieser in manchen Fällen nicht ausheilbaren Erkrankung vorzubeugen, ist eine Impfung unbedingt angeraten.

Katzenseuche
Bei der Katzenseuche handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung der Katze, die gerade bei jungen Kätzchen sehr oft tödlich endet. Die Krankheit beginnt meist mit Erbrechen und hochgradigem Fieber, danach stellt sich meist unstillbarer Durchfall ein. Dieses Virus ist besonders gefährlich, da es äußerst widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse ist. Verseuchte Gegenstände können bis zu einem Jahr infektiös bleiben! Daher kann selbst der Mensch als indirekter Überträger fungieren. Schutz kann nur durch Impfung erreicht werden.

Leukose (FeLV)
Leukose ist eine mittlerweile bei uns sehr weit verbreitete Viruserkrankung, die durch direkten Kontakt mit erkrankten Katzen übertragen wird. Besonders tückisch ist, dass infizierte Katzen jahrelang gesund erscheinen. Deshalb sollte man vor der ersten Impfung einen Leukosetest durchführen. Die Symptome dieser Erkrankung sind sehr vielfältig, doch häufig kommt es zu einer Blutarmut oder einer Tumorerkrankung. Heilung ist keine möglich, daher steht auch hier die Vorsorge durch Impfen im Vordergrund.

Tollwut
Die schlimmste aller Viruserkrankungen ließ sich bisher nicht ausrotten oder eindämmen. Anzeichen sind abnormes Verhalten, Beißwut, Lähmungen und Krämpfe, Schluckbeschwerden. Die Schutzimpfung der Katze ist besonders wichtig, da so die Übertragungskette vom erkrankten Wildtier auf den Menschen unterbrochen wird. In Tollwutsperrbezirken ist die Impfung für die Katze unter Umständen lebensrettend, da frei laufende Katzen als tollwutverdächtig getötet werden können, wenn sie nicht die Tollwutimpfmarke mit der Jahreszahl der letzten Impfung am Halsband tragen.

Bauchfellentzündung (FIP)
Die Feline Infektiöse Peritonitis (kurz: FIP) ist eine langsam verlaufende Viruserkrankung, hervorgerufen durch die Mutation des Coronavirus. Meist fällt sie durch Gewichtsverlust und gleichzeitiger Umfangsvermehrung im Bauchbereich auf. Dies ist auf eine Bauchfellentzündung zurückzuführen. Auch Flüssigkeitsergüsse in den Brustkorb sind möglich. Nebenbei gibt es auch noch andere Verlaufsformen, wie Augenerkrankungen, zentralnervale Erkrankungen und Gelbsucht. Eine Erfolg versprechende Therapie ist leider auch hier nicht anzubieten. Eine Schutzimpfung gegen diese Erkrankung ist möglich, allerdings ist der Erfolg leider noch umstritten und eher davon abzuraten.

Katzenaids (FIV)
Das Feline Immundefizienz-Virus (FIV) ist ein Virus aus der Familie der Retroviren. Das Virus löst bei infizierten Katzen eine Immunschwächekrankheit aus, die als Katzenaids bezeichnet wird, da sie dem Aids beim Menschen stark ähnelt. FIV gehört innerhalb der Retroviren zur Gattung der Lentiviren. Leider gibt es für diese Erkrankung bisher keine wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeit und auch keine Impfung. Oft verläuft die Erkrankung lange Zeit symptomlos, langfristig wird jedoch das Immunsystem zerstört und Sekundärinfektionen führen zum Tod.

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